In der Silvesternacht kam es im Kreis Offenbach zu zwei Angriffen auf Kräfte unseres Rettungsdienstes. Das verurteilen wir aufs Schärfste. Gewalt gegen Einsatzkräfte ist niemals „Silvesterlaune“ – sie ist eine Straftat und gefährdet Menschenleben.
📍 Dietzenbach
Bei einem Rettungsdiensteinsatz in einem 16‑stöckigen Mehrfamilienhaus wurden unsere Einsatzkräfte beim Transport einer Patientin mit Pyrotechnik beworfen. Die Feuerwerkskörper verfehlten die Kolleginnen und Kollegen nur knapp. Die Polizei ermittelte eine 18‑Jährige – es wird wegen Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung ermittelt.
📍 Dietzenbach
Nach einem Sturz war ein 63‑Jähriger behandlungsbedürftig. Im Rahmen der Erstversorgung soll er einer 32‑jährigen Rettungssanitäterin gegen die Brust geschlagen haben; sie wurde leicht verletzt. Auch nach Eintreffen der Polizei zeigte er sich aggressiv und soll mehrfach versucht haben, einen Polizeibeamten ins Gesicht zu schlagen. Ermittelt wird u. a. wegen Verdachts des tätlichen Angriffs.
Dazu äußert sich Christian Schönemann, Betriebsleiter Eigenbetrieb Rettungsdienst:
„Gewalt gegen Rettungskräfte ist durch nichts zu rechtfertigen. Wer uns angreift, greift die Sicherheit aller an. Für solche Straftaten wünschen wir uns konsequente Ermittlungen sowie zeitnahe und lehrreiche Strafen. Mein Appell an alle: Respektiert Einsatzkräfte – wir sind da, um zu helfen.“
An alle im Kreis Offenbach: Respekt statt Gewalt. Helft mit, dass die Rettungskräfte gesund nach Hause kommen und den Patienten adäquat geholfen werden kann!